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09.06.2011

„Transkulturalität ist mehr als muttersprachliche Kompetenz“

Workshop der Fachstelle Sucht DROBS Cloppenburg beim BundesDrogenKongress

Zum ersten Mal war das Team der Fachstelle Sucht DROBS aus Cloppenburg auf dem BundesDrogenKongress aktiv mit dabei. Das Workshop-Angebot aus Cloppenburg „Transkulturalität ist mehr als muttersprachliche Kompetenz“ fand breites Fachpublikumsinteresse.

Die Themen des Workshops waren die Erreichbarkeit von Menschen mit Migrationserfahrung ĂĽber migrantenspezifische Angebote, Chancen und Barrieren der Vernetzung und Kooperationsarbeit, die Bedeutung der interkulturellen Ă–ffentlichkeitsarbeit bis zur Entwicklung vom interkulturellen Profil der Suchthilfeeinrichtung.

Der Einrichtungsleiter der Suchtberatungsstelle DROBS, Michael Koletzki und die Projektmitarbeiterin Maria Shestakova stellten einen ressourcenorientierten Blick auf die Arbeit mit suchtkranken Migranten in den Fokus der Diskussion. Migranten entwickeln im Laufe des Migrationsprozesses enorme persönliche Ressourcen zur Bewältigung der Lebensaufgaben, die auch in der Behandlung / Lösung der Probleme wie zum Beispiel bei der Suchtbehandlung genutzt werden können.

Die Vielzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops aus verschiedenen Berufsgruppen (Suchttherapeuten, Sozialarbeiter, Suchtberater, Psychotherapeuten, Ätzte) bestätigte noch Mal die Aktualität des Themas „Sucht und Migration“